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Der Himmel war mit Wolken besetzt. Der Regen spritzte an das Fenster, durch das ich gerade nach draußen in den Garten sah, der so grau und tot war, wie der Tag, der gerade zu Ende ging. Ich öffnete das Fenster, streckte meine Hand den Wassertropfen entgegen und fühlte das kühle Nass auf meine Hand spritzen. Ich erinnerte mich daran, wie ich früher, als ich noch jünger war, immer gesagt hatte „Der liebe Gott weint.“.

Heute war einer der Tage, an denen ich es kaum aushielt, meine Tränen zurück zuhalten.

Ich nahm mein Kissen, schrie, so laut es ging, und presste dabei mein Gesicht in den weichen Federbeutel. Ich war zu tiefst verletzt, traurig. Es war kaum auszuhalten. Auch das Kissen konnte da nicht helfen. Ich nahm meinen Fußball und kickte ihn mehrmals gegen die Tür.

Meine Schüsse wurden immer stärker. Auf einmal prallte der Ball ab und kam direkt auf mein Gesicht zu. Ich erschrak und wich zur Seite. Mein Ball hingegen flog durch das offene Fenster in eine Schlammpfütze.

Wütend griff ich nach der Glasvase, die mir mein Exfreund zu meinem 14. Geburtstag geschenkt hatte, und warf sie gegen den Spiegel an meiner Wand. Die Scherben waren auf meinem ganzen Bett verteilt.

[( wird fortgesetzt )]


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